AutoFab: Neue Version 1.4 veröffentlicht
03.05.2010
Updateinformation AutoFab Version 1.4
Detaillierte Informationen im PDF-Format zum Download
Das Update (Build 6760) für die bisherige AutoFab Version 1.2 beinhaltet die nachfolgend beschriebenen Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion.
1. Belichtung von Deckflächen:
Mit der neuen Version können Deckflächen eines Bauteils erkannt und separat belichtet werden. Dadurch kann die Qualität der Oberfläche in diesem Bereich gezielt optimiert werden.
Bisher wurden nur die Überhang- und Volumenbereiche eines Bauteils erkannt und separat belichtet. Nun können in AutoFab auch für die Deckflächen eines Bauteils individuelle Belichtungsmethoden und Leistungsparameter definiert werden. Dabei stehen alle Belichtungsoptionen von AutoFab zur Verfügung.
2. Neue Belichtungsstile:
Neben der bisher schon vorhandenen Belichtungsmethode Streifen wurden die zusätzlichen Belichtungsmethoden Schachbrett, Offset und Mäander integriert.
Mäander: Die Schraffuren verlaufen mäanderförmig in definiertem Abstand und Richtung entlang des gesamten Belichtungsbereiches. Dieser Methode eignet sich insbesondere zur Belichtung dünnwandiger und schmaler Bauteile.
Streifen: Der Belichtungsbereich wird in einzelne Streifen definierter Breite und Richtung unterteilt und nacheinander belichtet. Die Schraffuren innerhalb der Streifen verlaufen parallel zu den Streifengrenzen in definiertem Abstand zueinander. Die bisherige AutoFab Standardbelichtung kann für alle Bauteile verwendet werden. Insbesondere aber für Bauteile mit mittlerem Volumen.
Schachbrett: Der Belichtungsbereich wird in Schachbrettfelder mit definierter Breite, Höhe und Richtung unterteilt. Die Schraffuren innerhalb der "weißen" und "schwarzen" Felder können unterschiedlich definiert werden. Ebenso stehen mehrere Optionen zur Festlegung der Belichtungsfolge zur Verfügung. Diese Belichtungsmethode eignet sich insbesondere für Bauteile mit größerem Volumen bzw. dickwandigen Bereichen.
Offset: Die Schraffuren werden in Form von Konturversätzen (Offsets) mit definiertem Abstand zueinander erzeugt. Die Berechnung der Konturversätze erfolgt dabei ausgehend von der Randkontur des Belichtungsbereiches.
Keine Füllung: Der Belichtungsbereich wird nicht belichtet bzw. werden keine Füllschraffuren erzeugt.
Jedem Belichtungsbereich eines Bauteils (Volumen, Überhang, Deckfläche) kann eine der obigen Belichtungsmethoden zugewiesen werden. D.h. die Belichtungsmethoden können innerhalb eines Bauteils auch kombiniert werden. Zudem stehen für jede Belichtungsmethode eine Vielzahl neuer und erweiterter Parameter und Optionen zur Verfügung.
3. Erweiterte Belichtungsparameter:
Alle Einstellungen für einen Schraffurstil (z.B. "Aussenhülle_50") befinden sich nun in einem separaten Dialog. Alle Einstellungen für die Belichtungsbereiche eines Bauteils (Kontur, Volumen, Überhang, Deckflächen) sind hier hierarchisch sortiert aufgeführt und bieten damit einen vereinfachten Zugang zu den neuen und erweiterten Belichtungsmöglichkeiten.
Hierzu zählt insbesondere auch die Vermeidung von identischen Verfahrwegen (wie z.B. Start- und Endpunkte von Konturen oder Schraffuren) über mehrere Schichten hinweg. Hierfür stehen in allen Belichtungsmethoden entsprechende Parameter und Funktionen zur Verfügung.
Startpunktverschiebung: Der Start- und Endpunkt von Konturfahrten wird bei aufeinander folgenden Schichten definiert zueinander verschoben. Selbiges gilt bei Start- und Endpunkten von Konturversätzen.
Winkelinkrement: Bei den Belichtungsmethoden Schachbrett, Streifen und Mäander kann die Richtung der Schraffuranordnung von Schicht zu Schicht mit einem definierbaren Winkelwert gedreht werden.
4. Anzeige von Bauparametern bei FAB-Dateien:
Zur Speicherung und Archivierung von Baujobs steht in AutoFab das FAB-Schichtformat zur Verfügung. Es enthält neben der Schichtgeometrie und den Verfahrwegen auch alle Material- und Belichtungseinstellungen des Baujobs.
Mit der neuen Version ist es nun möglich die Parameter eines FAB-Baujobs auch nachträglich in AutoFab überprüfen zu können. Hierbei werden für alle Bauteile eines Baujobs Informationen zu Verfahrwegen und Leistungswerten angezeigt.
Die neue Funktion steht in der Hauptgruppe "Baujob" zur Verfügung und kann über kann dort anstelle der bisherigen Modellinformationen aufgerufen werden (Menü Anzeige->Information).
5. Optionales Materialentwicklungsmodul:
Die Optimierung der Bauparameter bei der Entwicklung und Qualifizierung von Materialien ist ein umfangreicher Prozess. Hierbei werden eine Vielzahl von "Testreihen" mit definierten Parametervariationen gebaut und überprüft. Der Aufbau solcher Testreihen ist bisher sehr zeitaufwendig und umständlich.
Das optional erhältliche Materialentwicklungsmodul ermöglicht eine nahezu vollständig automatisierte Erstellung von Testreihen und Parametervariationen. Ausgehend von einem Referenzbauteil werden Testreihen in definierten Zeilen und Spalten erzeugt. Für die Zeilen und Spalten können dann Variationsregeln angelegt werden, welche einen Bauparameter gezielt variieren. Hierbei besteht Zugriff auf alle Belichtungsparameter des Bauteils. Abschließend werden alle Bauteile der Testreihe mit den variierten Parametern automatisch neu erzeugt.
Schritt 1: Einlesen einer FAB-Datei
Schritt 2: Anlegen der Testreihe
Schritt 3: Festlegen der Regeln zur Parametervariation
Schritt 4: Parameterregeln bearbeiten
Schritt 5: Automatisches Erzeugen der Testreihen
6. Zahlreiche Detailverbesserungen und Fehlerbehebungen:
Auf Anregung von Anwendern wurden zahlreiche weitere Verbesserungen bei der Programm¬bedienung eingeführt sowie berichtete Fehler behoben.
Helfen Sie uns bei der weiteren Verbesserung des Programmes und berichten Sie uns, wenn Sie Probleme bei der Bedienung haben oder wenn Sie Fehler entdecken. Zur Unterstützung der Fehlersuche speichert AutoFab bei einem Programmabsturz ein Abbild des Speichers auf Ihrem Rechner. Beim nächsten Programmstart werden Sie darüber informiert, das ein Speicherabbild erzeugt wurde und Sie werden aufgefordert uns dieses zu zusenden.
Das Speicherabbild ("Crash Dump") gibt uns Hinweise für mögliche Ursachen bei Programmabstürzen. Dadurch wird uns die Erkennung und Behebung von Fehlern deutlich vereinfacht und Sie erhalten verbesserte Programmversionen.